
Berufsmeisterschaft: Nina Betschart als beste Fachfrau Gesundheit ausgezeichnet

Die Ausbildung zur Fachfrau und zum Fachmann Gesundheit (FaGe) ist vielseitig und kann in Alters- und Pflegezentren, im Spital und in Kliniken, in der Psychiatrie sowie bei der Spitex absolviert werden. 14 junge Berufsfachpersonen mit Jahrgang 2006 oder jünger stellten sich der Herausforderung Berufsmeisterschaft vor grossem Publikum. Nina Betschart aus Illgau hat bei der Ausführung der Aufgaben die besten Bewertungen seitens der Expertinnen erhalten und konnte die Berufsmeisterschaft so für sich entscheiden.
Zum Erfolg sagt Nina Betschart: «Ich habe sehr gerne Herausforderungen und deshalb habe ich teilgenommen. Weiter wollte ich einem interessierten Publikum einen vertieften Einblick in meinen abwechslungsreichen Beruf zu geben. Dass ich nun ganz oben auf dem Podest als beste FaGe stehe, freut mich sehr. Ein grosser Dank geht an meinen Ausbildungsbetrieb Alterszentrum Rubiswil sowie die beiden Betriebe, bei welchen ich das Praktikum absolvieren konnte: das Spital Schwyz und die Spitex Region Schwyz. Auch danke ich meinem Umfeld.»
Vize-Meisterin Seraina Manetsch aus Sörenberg fasst wie folgt zusammen: «Mitte Oktober haben wir die Kurzzusammenfassungen der Wettbewerbssituationen erhalten. Mein Motto war, mitmachen ist alles. An der Meisterschaft konnte ich mich gut konzentrieren und auf die Situation einlassen. Die Berufsmeisterschaft war eine Gelegenheit, aus der Komfortzone zu kommen. Ich kann eine Teilnahme allen FaGe empfehlen.»
Die beiden erstrangierten FaGe haben sich für die SwissSkills vom 14. bis 18. September 2027 in Bern qualifiziert. Den dritten Rang hat Elina Lustenberger aus Hasle erreicht.
Reale Alltagssituationen auf der Messe
Die Zebi auf dem Messegelände Luzern war während vier Tagen zum Schauplatz eines realistischen Pflegealltags. Messebesuchende erhielten beim Zuschauen und Zuhören einen direkten Einblick in den vielseitigen Beruf. Für den Wettbewerb hat XUND ein Stationszimmer sowie ein voll ausgestattetes Zimmer eines Alterszentrums, eines Spitals und ein Wohnzimmer für die Simulation einer Spitex-Situation aufgebaut. Die FaGe haben eine Beschreibung einer Pflegesituation erhalten und setzten ihre Massnahmen direkt selbständig mit den Simulationspatientinnen und -patienten um. Dabei beurteilten die Expertinnen die Tätigkeiten der FaGe nach den vorgegebenen Kriterien zur Haltung, den Fähigkeiten, den Kenntnissen sowie bezüglich der Hygiene und Kommunikation.
Engagement für Beruf und Zertifikat
Mit der Teilnahme an der Berufsmeisterschaft engagierten sich die FaGe für die Stärkung ihres Berufs. An der Zebi waren über 27'000 Besuchende. Diese erhielten live und direkt vor Ort einen Einblick in den Beruf mit vielen Laufbahnoptionen.
Folgende FaGe haben teilgenommen und ein Zertifikat erhalten:
| FaGe mit Name, Betrieb und Standort (alphabetisch) | |
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Öffentliche Siegerehrung
Kurz nach der letzten Teilnehmerin am Sonntag haben die Expertinnen die Resultate ausgewertet. Danach fand die öffentliche Siegerehrung statt. Mit dabei waren Damian Meier, Präsident der Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen und direktorenkonferenz ZGDK und Regierungsrat des Kantons Schwyz, und Ständerat Damian Müller, Präsident des Hauptvorstands des SFF. Die politischen Vertreter würdigten die Fachkompetenz, den Mut und das Engagement. An der Zebi fanden in diesem Jahr direkt neben der FaGe Berufsmeisterschaft auch die Meisterschaften des Schweizer Fleisch-Fachverbands SFF statt.
Während knapp drei Stunden im Einsatz
Alle FaGe stellten während knapp drei Stunden Wettbewerbszeit ihr Können unter Beweis. Pro Arbeitsfeld (Alters- und Pflegezentrum, Spital und Spitex) war je eine Situation vorgegeben, welche von Simulationspatientinnen und -patienten entsprechend dargestellt wurden. Jede Wettbewerbssituation dauerte 50 Minuten. In die Bewertung fliessen jeweils verschiedene Kriterien ein: Neben der korrekten Ausführung von pflegerischen und medizinaltechnischen Aufgaben sowie der Einhaltung der Hygiene spielen auch die Kommunikation und Empathie eine wichtige Rolle.