Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)

Neue Obsan-Prognose zum Pflegepersonal erschienen

Die neue Obsan-Prognose zeigt: Die Sicherung des Pflege- und Betreuungspersonals ist nicht allein eine Frage höherer Ausbildungszahlen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von ausreichender und bedarfsgerechter Ausbildung, erfolgreichen Ausbildungsabschlüssen, Berufsverbleib sowie gezielter Entwicklung und Nutzung der vorhandenen Kompetenzen.

Je nach Szenario könnten die erwarteten Ausbildungsabschlüsse in der Schweiz auf Tertiärstufe 40 bis 55 Prozent, auf Sekundarstufe II mit EFZ 66 bis 101 Prozent und auf Sekundarstufe II mit EBA 31 bis 46 Prozent des Nachwuchsbedarfs decken. Bei der EFZ-Stufe betrachtet Obsan FaGe und FaBe gemeinsam. Eine separate Deckungsquote für FaGe lässt sich daraus nicht ableiten.

Der Bericht bestätigt die bereits in der vorherigen Prognose identifizierten Handlungsfelder: für die Ausbildung rekrutieren, die praktische Ausbildung fördern, den Berufsverbleib stärken sowie die vorhandenen Kompetenzen entwickeln und gezielt einsetzen. Für Fortschritte sind alle beteiligten Akteure gefordert: Gesundheitsbetriebe, Bildungsinstitutionen, Kantone und Branchenpartner.

Einordnung für die Zentralschweiz

Die Ergebnisse beziehen sich auf die gesamte Schweiz und lassen sich nicht direkt auf die Zentralschweiz übertragen. Der Bericht enthält keine aktualisierte regionale Prognose. Aus Sicht von XUND unterstreichen die Ergebnisse dennoch die Bedeutung, die Ausbildungskapazitäten gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern bedarfsgerecht und qualitätsorientiert weiterzuentwickeln.

In der Zentralschweiz konnten die Ausbildungszahlen in den vergangenen Jahren Dank dem grossen gemeinsamen Effort aller beteiligten Akteure deutlich gesteigert werden. 2025 befanden sich erstmals über 3’000 Personen gleichzeitig in einer Pflegeausbildung bei XUND. Diese Entwicklung gilt es gemeinsam mit den beteiligten Betrieben und weiteren Partnern bedarfsgerecht weiterzuführen. Ebenso wichtig bleiben die Ausbildungsqualität, erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse, der Berufsverbleib sowie die Entwicklung und der gezielte Einsatz vorhandener Kompetenzen.

Obsan-Bericht «Nachwuchsbedarf und -angebot an Pflege- und Betreuungspersonal» lesen >