Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)

Flow3X: Gemeinsam die Bildung der Zukunft gestalten

Mit innovativen Ausbildungsmodellen, einer verstärkten Zusammenarbeit der Lernorte und einer modernen Infrastruktur will XUND die Pflegeausbildung in der Zentralschweiz langfristig stärken. Dafür wurde 2022 gemeinsam mit Berufsfachschulen, Gesundheitsbetrieben und weiteren Bildungspartnern das strategische Programm Flow3X lanciert.

Im Zentrum standen zwei Handlungsfelder: Ausbildung sowie Raum und Infrastruktur.

Programmarbeiten abgeschlossen – Umsetzung geht weiter

Die strategischen Programmarbeiten von Flow3X sind abgeschlossen. In den verschiedenen Themenfeldern wurden Grundlagen erarbeitet, Varianten geprüft und Entscheide über das weitere Vorgehen gefällt.

Die positiv beurteilten Themen werden nun ausserhalb des Programms in eigenständigen Projekten und Entwicklungsarbeiten konkretisiert und umgesetzt. Damit geht Flow3X von der gemeinsamen Entwicklungs- und Entscheidungsphase in die Umsetzung über.

Handlungsfeld Raum und Infrastruktur

Im Rahmen von Flow3X wurde der langfristige Raumbedarf von XUND untersucht und geprüft, wie die Infrastruktur auf zukünftige Ausbildungsmodelle, steigende Ausbildungszahlen und neue Formen des Praxistrainings ausgerichtet werden kann.

Zentrales Ergebnis ist der Entscheid für einen neuen zweiten XUND-Standort in Rotkreuz. Auf dem Suurstoffi-Areal entsteht bis 2028 ein moderner Bildungsstandort, der den heutigen Standort Alpnach ablöst und zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten schafft.

Das im Rahmen von Flow3X entwickelte Nutzungskonzept bildet dabei eine wichtige Grundlage. Praxistraining soll künftig an beiden XUND-Standorten in Luzern und Rotkreuz stattfinden.

Mehr zum neuen Standort Rotkreuz >

Handlungsfeld Ausbildung

Gemeinsam mit den Zentralschweizer Berufsfachschulen, Ausbildungsbetrieben und weiteren Partnern wurden unterschiedliche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Grundbildung und des Praxistrainings untersucht.

Aus den Programmarbeiten sind insbesondere folgende Stossrichtungen hervorgegangen:

  • Praxistraining weiterentwickeln: Das Praxistraining wird bildungsstufen- und angebotsübergreifend weiterentwickelt und ist Bestandteil des Nutzungskonzepts für beide XUND-Standorte.
  • Lernortkooperation stärken: XUND und die Zentralschweizer Berufsfachschulen führen die Zusammenarbeit zwischen Schule, überbetrieblichen Kursen und Betrieben unter der gemeinsamen Vision «Gemeinsam besser» weiter.
  • Schulisch organisierte Grundbildung mit Berufsmaturität prüfen: XUND verfolgt die Weiterentwicklung einer schulisch organisierten Grundbildung für Fachpersonen Gesundheit mit Berufsmaturität weiter und ist dazu mit den Kantonen im Austausch.
  • Dienstleistungen für Ausbildungsbetriebe weiterentwickeln: Möglichkeiten für zusätzliche Bildungs- und Unterstützungsdienstleistungen in der Grundbildung wurden geprüft. XUND hat entsprechende Entwicklungsarbeiten aufgenommen.
  • Teamteaching prüfen: Für eine verstärkte Zusammenarbeit der Lernorte werden mögliche Umsetzungsvarianten analysiert.

Andere untersuchte Ansätze, darunter ein Basislehrjahr, eine schulisch organisierte Grundbildung ohne Berufsmaturität sowie eine koordinierte Personalführung und -entwicklung, werden bis auf Weiteres nicht weiterverfolgt.

Gemeinsam besser

Ein wesentliches Ergebnis von Flow3X ist die vertiefte Zusammenarbeit der Zentralschweizer Bildungspartner. Die beteiligten Partner bekräftigen die im Letter of Intent formulierte gemeinsame Vision und Mission.

Auch nach Abschluss des Programms soll dieser Austausch weitergeführt werden. Neue Themen und Fragestellungen können gemeinsam aufgenommen, beurteilt und bei Bedarf in eigenständige Projekte überführt werden.

Was bedeutet Flow3X?

Der Name Flow3X verbindet drei Gedanken:

  • Florence Nightingale als Wegbereiterin der modernen Pflege
  • «Flow» im Sinne von kontinuierlicher Veränderung und Weiterentwicklung
  • die Verschränkung der drei Lernorte Betrieb, Praxistraining und Schule

Flow3X wurde 2022 lanciert, um gemeinsam Antworten auf zentrale Herausforderungen der Gesundheits- und Berufsbildung zu entwickeln: den steigenden Bedarf an Gesundheitsfachkräften, veränderte Anforderungen der Arbeitswelt, neue Lehr- und Lernformen sowie den langfristigen Infrastrukturbedarf von XUND.