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Modul «Interprofessionelle Zusammenarbeit und Versorgungsmodelle»

Was sind Möglichkeiten und Herausforderungen in der interprofessionellen Zusammenarbeit? Welche Zukunftsszenarien in Hinblick auf eine bessere interprofessionelle Gesundheitsversorgung sind möglich? Diesen Fragen wurde im Modul «Interprofessionelle Zusammenarbeit und Versorgungsmodelle» nachgegangen.

Das Modul «Interprofessionelle Zusammenarbeit und Versorgungsmodelle» wurde zum zweiten Mal durch das Bildungszentrum Gesundheit Zentralschweiz (XUND) zusammen mit dem Departement Gesundheit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Medizin der Universität Luzern (UniLU) angeboten.


An zwei ganztägigen Lehrveranstaltungen, welche am 09. März 2024 in Winterthur an der ZHAW und am 23. März 2024 in Luzern an der XUND stattfanden, wurden die Aufgaben und Kernkompetenzen anderer Berufsgruppen im Gesundheitswesen kennengelernt und die eigenen Fachkenntnisse dem interprofessionellen Team zur Verfügung gestellt. Das Modul unterstützt das Ziel, die Gesundheitsversorgung optimal zu gestalten und gemeinsame Probleme und Verbesserungspotentiale in der Praxis zu identifizieren.


Anhand von konkreten Fallbeispielen mit und ohne Simulationspatient/innen konnten rund 140 Studierende aus den Fachrichtungen Pflege, Medizin, Hebamme, Physio- und Ergotherapie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der jeweiligen professionsspezifischen Vorgehensweisen kennenlernen, diese im interprofessionellen Team diskutieren und gemeinsam patientenzentrierte Entscheidungen über die weiteren Behandlungsplanung treffen.


Ebenso wurden kollegiale Fallberatungen im interprofessionellen Kontext durchgeführt. Dies ermöglichte das Kennenlernen verschiedener, professionsspezifischer Sichtweisen, die zu einer Erweiterung der eigenen Denk-, Bewertungs- und Handlungsmöglichkeiten führten. So wurde die Erfahrung gemacht, dass es in einer komplexen Situation gleichberechtigte Lösungen geben kann.


Weiterhin wurden die «Megatrends» für das schweizerische Gesundheitssystemwie die soziodemographische Veränderung, die Digitalisierung im Gesundheitswesen oder das Empowerement von Patientinnen und Patienten vorgestellt und zukünftige interprofessionelle Versorgungsmodelle professionsübergreifend skizziert.


Ein grosses Dankeschön geht an alle Beteiligten und Studierenden, die an zwei Samstagen einen Grundstein für eine (noch) bessere interprofessionelle Zusammenarbeit gelegt haben.