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Corona national: Übergeordnete Arbeiten und Empfehlungen

 

Bundesamt für Gesundheit: bag-coronavirus.ch

SwissSkills 2020 werden in den Herbst 2022 verschoben

29.04.2020 - Die als Grossveranstaltung zwischen dem 9. und 13. September 2020 in Bern geplanten zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften “SwissSkills 2020” werden bedingt durch die Corona-Pandemie in den Herbst 2022 verschoben. Durch ein Ersatzformat soll sichergestellt werden, dass Schweizer Berufsmeisterschaften auch im Jahr 2020 durch-geführt werden können und die Berufsbildung ein mediales Schaufenster erhält. OdASanté steht diesbezüglich mit SwissSkills in engem Kontakt und prüft etwaige Vorschläge von SwissSkills.

Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung: SBFI genehmigt Variante 3A für den Gesundheitsbereich

21.04.2020 – Am 16. April 2020 hat OdASanté bei der Kommission Qualifikationsverfahren KQV den Antrag auf Umsetzung von Variante 3A für Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales EBA (AGS) sowie für Fachmänner und Fachfrauen Gesundheit EFZ (FaGe) eingereicht. Die KQV hat den Antrag geprüft. Auf Empfehlung der KQV hat das SBFI dem Antrag von OdASanté stattgegeben. Beurteilungsraster für die praktische Arbeit und die Grundlagen für das Fachgespräch werden nun in den nächsten Tagen erarbeitet.

Hier finden Sie die Information von OdASanté.

Bereits am 9. April haben sich Bund, Kantone und Sozialpartner unter der Leitung von Bundesrat Guy Parmelin an einem ausserordentlichen Nationalen Spitzentreffen der Berufsbildung auf eine schweizweit abgestimmte Lösung geeinigt, um den diesjährigen Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern ihren Berufsabschluss zu ermöglichen. Für die Überprüfung der praktischen Arbeit wird pro berufliche Grundbildung eine schweizweit durchführbare Variante gewählt. Die schulischen Prüfungen in den Berufskenntnissen und der Allgemeinbildung finden nicht statt, hier zählen die Erfahrungsnoten. Die Sicherstellung der Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten ist oberstes Gebot.

Medienmitteilung

Richtlinien zur Durchführung der QV 2020

BGS-Empfehlungen Bildungsanbieter Gesundheit

06.04.2020: Der Vorstand der Bildungszentren Gesundheit und Soziales BGS hat an seiner Sitzung von vergangener Woche Empfehlungen formuliert, wie die Bildungsanbieter Gesundheit auf die Auswirkungen der aktuellen Corona-Situation reagieren können. In fünf Leitlinien erläutert der Vorstand den Spielraum für die Diplomausbildungen und für die Nachdiplomstudiengänge, um sie möglichst flexibel der Situation anzupassen. Der Vorstand hat sich dabei an den FAQ des SBFI vom 2. April 2020 und an der neuen MiVo sowie den Rahmenlehrplänen orientiert.

Empfehlungen BGS

Geregelter Einsatz von Lernenden während der Corona-Krise

01.04.2020: In Branchen, in denen die Arbeit aufrechterhalten wird, besteht zum Teil ein besonderer Personalmangel mit entsprechenden potenziellen Mehreinsätzen von Lernenden. Trotz der Mehrbelastung werden die Ausbildungsbetriebe aufgerufen, den Bildungsauftrag nicht zu vernachlässigen und die arbeitsrechtlichen Regelungen einzuhalten.

Covid-19/5 – Information vom 1. April 2020

Bildungsgänge und Nachdiplomstudien an höheren Fachschulen

Die Schulen sind gemäss Weisung des Bundesrates vom 13. März 2020 geschlossen. Bildungsgänge können von den Bildungsanbietern fortgeführt werden. Das SBFI unterstützt es, wenn die Bildungsanbieter auf Distance Learning ausweichen. Insbesondere soll nach Möglichkeit den Abschlussklassen das Beenden des Bildungsgangs zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt ermöglicht werden. Dafür signalisiert das SBFI Offenheit gegenüber alternativen Lösungen bei der Art und Form der Durchführung der abschliessenden Qualifikationsverfahren (z.B. Videokonferenz für Fachgespräche etc.). Bei allen Lösungen sind zwingend die Vorgaben des Bundesrates sowie des Bundesamtes für Gesundheit BAG einzuhalten. Bei Unsicherheiten oder Fragen können sich die Bildungsanbieter an das SBFI wenden. Auch unterstützt das SBFI bei Bedarf Koordinationsbemühungen von einzelnen Bereichen.

Bildungsgänge und Nachdiplomstudien, die sich noch im Anerkennungsverfahren befinden, können – sofern vom Bildungsanbieter gewünscht – ebenfalls weitergeführt werden. Die Expertinnen und Experten prüfen, welche Kriterien evaluiert werden können trotz Schulschliessung und Verzicht auf physischen Kontakt. Das SBFI steht mit den Leitexpertinnen und -experten zu diesen Fragen im Austausch. Alternativ kann das Verfahren unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden. Die Bildungsanbieter werden gebeten, den zuständigen Leitexpertinnen und -experten mitzuteilen, falls ein Unterbruch gewünscht ist. Für alle weiteren Fragen steht das SBFI zur Verfügung.

Allgemeiner Hinweis

Der Bund ist zuständig für die Anerkennung von Bildungsgängen an höheren Fachschulen sowie die Genehmigung der Rahmenlehrpläne. Es ist zentral, dass die Umsetzung von Sonderlösungen möglichst nach Bereich einheitlich erfolgt und die relevanten Akteure einbezogen werden. Bei Fragen zur Zulässigkeit von Anpassungen des Bildungsganges bzw. von Abweichungen der MiVo-HF und des jeweiligen Rahmenlehrplans ist das SBFI zuständig und koordiniert bei Bedarf mit den weiteren Akteuren (OdA, Kantone). Die Kantone melden grobe und nicht der aktuellen Situation geschuldeten Verstösse im Rahmen ihrer Aufsicht dem SBFI.

FAQ - Bildungsgänge und Nachdiplomstudien an höheren Fachschulen (HF)

Empfehlung OdASanté zum Einsatz von Auszubildenden im Pflegealltag

19.03.2020 - Im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus wird in der Schweiz der Einsatz von Lernenden und Studierenden im Pflegebereich geprüft. Sie können am Arbeitsplatz eine echte Ressource darstellen. Als Trägerin der Bildungsverordnungen und Rahmenlehrpläne im Pflegebereich (und übergeordnet im Gesundheitsbereich) sieht OdASanté nach Rücksprache mit den Bildungsanbietern die Dringlichkeit, was den Einsatz von Lernenden und Studierenden betrifft. Wichtig ist gemäss OdASanté in jedem Fall, dass die Lernenden und Studierenden von erfahrenen und autorisierten Fachkräften angeleitet werden.

Empfehlung von OdASanté vom 19.03.2020

Aufruf der nationalen Verbundpartner

17.03.2020 - Die Schweiz befindet sich in einer ausserordentlichen Lage, die sich jederzeit ändern kann. Die aktuelle Situation wirkt sich auch stark auf die Berufsbildung aus und führt insbesondere zu zahlreichen Vollzugsfragen. Die Verbundpartner der Berufsbildung (Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt) haben sich am Dienstag, 17. März 2020, auf ein gemeinsames, nationales Vorgehen geeinigt. Im Austausch wurde die Problemlage erfasst und der weitere Handlungsbedarf eruiert. Um nun in einem weiteren Schritt konkrete Lösungen für den Vollzug zu definieren, die verbundpartnerschaftlich konsolidiert sind und schweizweit gelten. Hierzu werden Arbeitsgruppen gegründet, die sich den Themen «Qualifikationsverfahren» sowie «Rekrutierung neuer Lernenden» annehmen. Es gilt zu verhindern, dass unkoordinierte Aktionen von Kantonen oder regionalen OdA’s umgesetzt werden. Bis diese konkreten Empfehlungen vorliegen, gilt dieses aktuelle Communiqué von SBFI, OdA und SBBK.

Communiqué vom 17.03.2020