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Ausbildungsaustausch zu aktuellen Themen aus der Praxis

Zweimal jährlich organisiert XUND einen Ausbildungsaustausch. Ziel der Veranstaltung ist es, das Netzwerk der Zentralschweizer Ausbildungsbetriebe zu stärken, aktuelle Informationen zu den Pflegeausbildungen zu vermitteln und den Erfahrungsaustausch zwischen den Betrieben zu fördern. Auch dieses Mal drehten sich die Themen rund um die aktuellen Bedürfnisse aus der Praxis, wie den neuen modularen Bildungsgang oder die psychische Belastung im Ausbildungsalltag.

Am Mittwoch, 29. April 2026, trafen sich über 100 Ausbildungsverantwortliche sowie Vertretungen aus verschiedenen Betrieben am XUND-Standort in Luzern. Auf dem Programm standen praxisnahe Workshops zu aktuellen Themen sowie ein Meet & Greet, das Raum für persönlichen Austausch und Vernetzung bot.

Praxisnahe Inhalte im Fokus

Die Workshops orientierten sich gezielt an den Bedürfnissen der Praxis: Das Pflegezentrum Ennetsee gewährte Einblicke in den Aufbau einer Ausbildungsstation und teilte wertvolle Erfahrungen aus erster Hand. Béatrice Kuster, Programmverantwortliche bei XUND, beleuchtete die psychische Belastung im Ausbildungsalltag und zeigte auf, wie damit sowohl in der Praxis als auch in der Schule umgegangen werden kann. Ein weiterer Workshop informierte über Neuerungen im modularen Bildungsgang.

Das anschliessende Meet & Greet bot eine unkomplizierte Möglichkeit, mit Vertretungen von XUND und anderen Betrieben ins Gespräch zu kommen und aktuelle Herausforderungen aus der Praxis zu diskutieren. Vertreten waren unter anderem die Weiterbildungsangebote von XUND, die Hochschule Luzern mit ihrem Bachelor- und Masterstudiengang, sowie die Fachstelle Ausbildungsberatung mit den «Flying BB», die Betriebe bei personellen Engpässen in der betrieblichen Ausbildung von Studierenden unterstützen. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationsstände, die Einblicke in die Themen Kompetenzlisten und Prüfungssystematik boten.

Bewährtes Format mit wachsender Resonanz

Die Themen des Ausbildungsaustauschs werden in enger Abstimmung mit den betrieblichen Verantwortlichen entwickelt. So wird sichergestellt, dass die Inhalte den aktuellen Bedürfnissen der Teilnehmenden entsprechen. 

Die steigende Anzahl Teilnehmender zeigt, dass das Format auf grosses Interesse stösst und sich in der Praxis etabliert hat. Besonders geschätzt wird, dass Inhalte direkt aus der Praxis für die Praxis vermittelt werden. Dies bietet den Betrieben eine wertvolle Plattform, um Best Practices zu präsentieren und erfolgreiche Projekte über den eigenen Betrieb hinaus sichtbar zu machen.

Eine qualitativ hochwertige Ausbildung gelingt nur im Zusammenspiel aller Beteiligten, sowohl der Bildungsanbieter als auch der Betriebe. Der Ausbildungsaustausch leistet dazu einen wichtigen Beitrag, indem er den Dialog fördert und das Netzwerk nachhaltig stärkt.