
Joya Marleen begeistert Mitarbeitende im Gesundheitswesen

Vom 21. bis 28. März 2026 findet die «Zentralschweizer Woche der Gesundheitsberufe» statt. Rund 100 Alters- und Pflegezentren, Kliniken, Labore, Psychiatrien, Rehabilitationszentren, Spitäler und Kliniken sowie Spitex-Organisationen bieten gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden knapp 200 Veranstaltungen an. «Die Woche verfolgt zwei Ziele: Einerseits wollen wir neue Interessierte und ihr Umfeld für die vielfältigen Gesundheitsberufe mit attraktiven Laufbahnmöglichkeiten begeistern. Andererseits möchten wir den bestehenden Mitarbeitenden für ihren grossen Einsatz danken. Das Konzert ist Ausdruck dieser Wertschätzung», sagt Brigitte Christen, Vorsitzende der Geschäftsleitung von XUND.
Claudia Schrempf, Pflegefachfrau und Ausbildungsverantwortliche im Alterswohnheim Hungacher in Beckenried meinte zum Abend: «Ich habe an der Verlosung gewonnen und durfte einen unvergesslichen Abend mit vielen Berufskolleginnen sowie Berufskollegen verbringen. Es hat gut getan, sich einmal in einer anderen Umgebung zu begegnen und sich auszutauschen».
Begrüssung von Regierungsrat Damian Meier
Vor Konzertbeginn begrüssten Regierungsrat Damian Meier, Vorsteher des Gesundheitsdepartements des Kantons Schwyz und Präsident der Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktorenkonferenz (ZGDK), sowie Brigitte Christen die Anwesenden in einem von Madeleine Scheidegger, Bereichsleiterin Praxistraining XUND, moderierten Kurzgespräch.
Damian Meier stellte dabei eine Verbindung zur Künstlerin her: «Joya Marleen ist vierfache Swiss Music Award Gewinnerin. Im Zentralschweizer Gesundheitswesen seid ihr Fachkräfte es, die einen Preis verdient habt. Ihr seid Wurzeln und Fundament für das Wohlergehen in der Zentralschweiz.» Weiter machte Regierungsrat Damian Meier auch eine Verbindung zum Album mit dem Namen ‹The Wind ist picking up› - auf deutsch ‹der Wind frischt auf›: «Ihr als Fachkräfte frischt uns alle auf. Deshalb ein grosser Dank an euch».
Studien zeigen Bedeutung
Dass Wertschätzung und Anerkennung wichtig sind, zeigen die XUND-Studie zum Image der Pflegeberufe und auch die Obsan-Studie zum Thema der Absicht in Gesundheitsberufen zu bleiben. «Für XUND ist es wichtig, dass wir die vielfältigen Motivationen für eine Tätigkeit im Gesundheitswesen wie zum Beispiel umfassende Laufbahnoptionen oder viel Abwechslung intern und extern immer wieder zu thematisieren und diskutieren», so Brigitte Christen. Das Konzert bot dafür einen niederschwelligen Rahmen für Begegnung und Austausch. Auch sonst setzt XUND auf unterschiedliche Formate, welche diesen Austausch ermöglichen.
Von Schnuppern bis Informationsveranstaltungen
Der Fachkräftebedarf steigt weiter. Die Gesundheitsbetriebe gehen die Gewinnung von Fachkräften innovativ an. So gibt es während der Zentralschweizer Woche der Gesundheitsberufe ab dem 21. März Führungen, Schnupperstunden, Informationsveranstaltungen, Postenläufe, Gespräche mit Auszubildenden und Fachpersonen sowie weitere Aktivitäten. Auf der Website xund.ch/woche sind rund 200 Einblicke aufgeschaltet. Wer Berufe wie Fachfrau und Fachmann Gesundheit (FaGe), Pflegefachperson, Biomedizinische Analytiker/in, Operationstechniker/in, Rettungssanitäter/in und viele weitere kennenlernen möchte, kann so direkt bei Fachpersonen in der Nähe vorbeischauen und die Betriebskultur erleben.
Bild 1: Joya Marleen begeistert Mitarbeitende des Zentralschweizer Gesundheitswesens
Bild 2: Joya Marleen begeistert Mitarbeitende des Zentralschweizer Gesundheitswesens