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Cécile Berlinger

Zusammenarbeit von Gesundheits- und Sozialinstitutionen: So kann es klappen

Menschen werden älter die Zahl von chronisch Erkrankten steigt und die Behandlungs- und Betreuungssituationen werden komplexer. In Zukunft braucht es deshalb nicht nur mehr Fachpersonal, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Sozialinstitutionen werden wichtiger. Eine Studie der Hochschule Luzern Soziale Arbeit und von Interface im Auftrag des Luzerner Forums für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit liefert Empfehlungen für die Praxis, um die Schnittstellen zu optimieren. Auch XUND kann einen Beitrag dazu leisten.

In der vom Luzerner Forum beauftragten Studie haben die Hochschule Luzern und Interface die Abstimmung, Verknüpfung und Co-Kreation dreier guter Beispiele aus der Praxis untersucht:

  • Chronisch kranke Kinder mit Migrationshintergrund
  • Sozialpsychiatrie
  • Palliative Care

Alle drei Beispiele beinhalten eine etablierte Zusammenarbeit zwischen Gesundheit und Sozialem in der ambulanten und stationären Versorgung. Anhand von Interviews in verschiedenen Institutionen wurde die interprofessionell Zusammenarbeit und Verknüpfung innerhalb der oben genannten Beispiele untersucht. Aus den Befragungen ergeben sich sieben Handlungsempfehlungen auf drei verschiedenen Ebenen (Fachpersonen, Organisation, Versorgungssysteme). Für XUND ist dabei vorallem die Ebene der Fachpersonen relevant.

Handlungsempfehlung Fachpersonen

Für die Fachpersonen sind die Grundkenntnisse und Kompetenzen sowie das gegenseitige Kennen und Vertrauen zentral.

Empfehlung 1: Bildungseinrichtungen überprüfen die Lerninhalte zur interprofessionellen Zusammenarbeit und stärken die Aus- und Weiterbildung.

Empfehlung 2: Netzwerk-Apéros fördern die Vernetzung der Kaderpersonen der verschiedenen Versorgungseinrichtungen hier gemeint durch das Luzerner Forum.

Bei beiden Empfehlungen leistet XUND bereits wichtige Beiträge. Für die Entwicklung des neuen Bildungsgang Pflege HF ist XUND in engem Austausch mit der Praxis. Des Weiteren finden bei XUND regelmässige Netzwerkmöglichkeiten in Form von AV-Treffen, Kurskommissionen und weiteren Anlässen statt.

Details zur Studie und die weiteren Handlungsempfehlungen

Quelle: LUZERNER FORUM FÜR SOZIALVERSICHERUNGEN UND SOZIALE SICHERHEIT